ter, und die Liebe zu unsrer Vollkommenheit wird end«lich eine Leidenschaft, der wir alles aufopfern. UnsreEigenliebe wird zur Quelle aller guten Triebe, unddie Unsterblichkeit unsrer Seele giebt ihnen ihre völlige.Kraft, weil sie uns ins Unendliche glücklich machen.Diese wichtige- Wahrheit giebt dem Verfasser Anlaß,die geistige Natur unsrer Seele zu erweisen.
XXXI.
Leben -es Hrn. Albrecht d. Haller,
befthriebcn von I> G. Zimmcrmairit.1755- (S-6r;.)
-Perr Zimmermann hat sich zu dieser Arbeit berech-tigt geglaubt, weil er fast vier Jahre lang beym Hrn-von H. gewohnt, und also besser im Stande ist, zu-verlässige Nachrichten von seinem gewesenen Lehrerzu liefern, als etwa ein künftiger Nachfolger des Fon-tenelle, wie er sich ausdrückt. Vergebens hat derHr. von H. aus wichtigen, und seine Ruhe betref-fenden Gründen in zwanzig Briefen die allzuwirksameDankbarkeit seines Zuhörers misbilligt, und sein Vor-haben ihm auszureden gesucht. Hr. Zimmerman»hat geglaubt, die seinem Lehrer zukommenden Regelndes Wohlstandes können die dankbaren Empfindungenseines Herzens nicht hemmen; denn dieses find ftineWorte. Das Leben selbst ist umständlich, und derKarakler des Gemüths beschäftigt den Verfasser eben