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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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IS4

so sehr, als die Vorzüge der Gelehrtheit oder des Witzes.Wir haben nichts der historischen Richtigkeit widrigesgefunden, nur hätten wir gewünschet, daßHr. Zim.mermann so wenig über den akademischen Neid undüber die republikanische Eifersucht geklagt hätte, alsHr. v. H. selbst in seinen Schriften darüber geklagthat, in welchen man überall eine zärtliche Liebe fürsein Vaterland, und für Göttingen eine geschäftige-'Theilnehmung abgemahlt antrift. Hr. Z. hat sichsonst vorgesetzt, nicht das Gute allein zu sagen. Manfindet deswegen von der Kindheit, von der Jugendund zuletzt von den mchrern Jahren des Hm. v. H.allerhand Umstände, die man in einem Lobspruchenicht vermuthen würde, und er hat vielleicht ebendurch diese Freymüthgkeit das Zutrauen des Leserszu erwerben getrachtet. Bey Gelegenheit der Halle,rischen Reisen findet man vieles vom Bocrhaave, vomRuysch, und hin und wieder einige vom Hm. v. H.gemachte Anmerkungen, die zur Geschichte der Naturgehören. Vielleicht würde dieser Lehrer die Stelleder 167 S- verbeten haben, wenn es in seiner Machtgestanden wäre dieselbe zu unterdrücken. Erbat wohlniemals gewünschet, seine erniedrigte Mitlehrer zurMuse seiner Erhöhung zu machen. Die Nachrichtenvon den Hallerischen Schriften nimmt Hr. Z. meh«renthcils aus der Libliotkegus railormee, und aus denGöttingischen gel. Zeitungen und Anzeigen. Von denStreitigkeiten, die der Hr. v. Haller mit Hambergem