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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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und beantwortet Ihn nicht. Er findet ein Beyspielseiner Statue in einem in Lithauen gefundenen undnur halb vernünftigen Kinde, bey dem insbesonderekein Gedächtniß seiner vorigen Begebenheiten gehaftethat; (vermuthlich weil es keine Sprache, und keineNamen der Dinge gelernt hatte) und der Vers. suchtdie Ursache dieser Vergeßlichkeit. Ganz am Endefolgt zuletzt ein lkvam-xropos, das von der Freyheithandelt. Diese besteht in dem Vermögen das nichtzu thun, was man wirklich thut, und dasjenige zuthun, was man wirklich nicht thut. Aber diese Frey-heit ist nicht eine Unabhängigkeit von den äusser»Dingen, ihr Grund liegt in den Bestimmungen, dieaus unsrer Ucberlegung folgen, und nach dieser Er-klärung find wir wirklich frey.

Eben dieser scharfsinnige Abt hat auch ein Irsireäc 8 änimÄux herausgegeben; Er ist fast auf dieBerkleyischen Gedanken gefallen, und hat alles idea-lifirt, und die Empfindung als ein mit der Natur derMaschine streitendes, den Geistern eigenes Amt be-stätiget, den der Hr. v. Düffoir auch deswegen ziem-lich widerlegt. Ein P. v. Ltgnac *) hat diese Mcy,nungen des Abts beleuchtet, und da Condiüac denBegriff der drey Ausdehnungen der Seele zutheilt, sosieht jener dieses als etwas sehr Gefährliches undden Jdealismum eben für so schlimm, als den Spi-nozismum an. Darum hat auch P. Lignac recht,

'' *) Götiing. gel. Zeitung. -7;s> S. 87s.