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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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Kinder, fast ohne Sittlichkeit. Wie Hr. Euler Unter-scheidet unser Verfasser, da er von den Sinnen han-delt , die Farben durch die mehrern oder mindern Zit.terungen. Eben deswegen sieht man nach einem Druckeaufs Auge zuerst ein Licht; dann, wie der Schlag ab-nimmt, roth, gelb, grün, blau, und violbraun.Ueber die Entstehung und Erhaltung der Begriffe trägtder Vrrf. verschiedene Meynungen vor, und läßt demLeser eine Wahl. Die Freyheit beweiset er, wie eineErscheinung durch die Erfahrung und die Empfindung.Die «»körperliche Natur der Seele zu beweisen, führter erstlich an, alle Moden der Dinge haben eine gründ-liche Aehnlichkeit mit ihrem Wesen; nur bey derSeele finde man zwischen dem Wesen des Körpers undden sogenannten Moden des Denkens und WollenSkeine Verbindung. Ferner, wenn die Seele eine Aus-dehnung hätte, so würde sie so viele Begriffe haben,als Punkte in dieser denkenden Ausdehnung wären,und es wäre unmöglich, daß sie auf einmal ohne Ver-wirrung in einem Gefühle diese Menge von Begrif,fen übersehen könnte. Er glaubt, wenn die Seeleausgedehnt wäre, so müßte sie sich kleiner machen,wenn ein neuer Begriff Raum haben sollte, und wennsie durch einen Begriff nicht ganz angefüllt würde, sowäre das nehmliche Wesen halb denkend und halb nichtdenkend. Auch würden so viele denkende Wesen seyn,als in dieser Ausdehnung empfindende Punkte wären.Hier sucht der Verfasser den Satz zu vertheidigen» die

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