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liehe sind zu viel für Frankreich, und der nichts bey,tragende Theil der Nation, ist zu reich gegen den Theilauf dem alle Lasten alleine liegen. Wir verwundernuns hiernächst über des Voltaire fo gar unbillige Ur-theile über die Protestanten. Es ist besonders, daßein Freydenker die Päbste und Jefuiten durchgehendsentfchuldigt, und die Vertheidiger der Freyheit derWelt hingegen auf alle mögliche Weife verkleinert,ohne die längst eine Sklavercy in der KatholischenKirche wäre, daß kein Freydenker nur athmen dürfte.Daß z. E- die protestantische Religion in freyen Län-dern am leichtesten Eingang gefunden, kömmt gewißnicht daher, daß sie untreue Untherthancn macht.Wer ist treuer, der niemand als Gott und feinenKönig ehrt, oder der, der einen Priester anbetet, demer das Recht zugesteht feinen König abzufezen? Aberfteylich konnte eine bessere Religion leichter durchdrin-gen, wo ihr die Gewalt, die Inquisition und dasFeuer weniger widerstand. Hundert Bullen fagtV- soll man lieber annehmen, als zugeben, daßLärm und Zwietracht entstehe. Welche Sprachein dem Munde eines Mannes, der vorgicbt, eropfre der Wahrheit alle Vorurtheile auf! S. 27 z.Hat man den Jesuiten unrecht gethan , wenn manihnen des Mariana, des du Perrou, der Päbste undder französischen Geistlichkeit und so vieler andernMeinungen zuschreibt, die sie niemals für unrecht er-kennen wollen? Ists rühmlich am Voltaire zu ge-