^Ln der zweyten Ausgabe die zu Zürich i76oerschie,nen ist, findet man die Satyre gegen die Republika-ner nicht wieder, und Hr. Zimmermann erkennt viel-mehr, die einigermassen gegründeten Vorzüge einesfreygebohrnen Mitgliedes einer Republik, vor jenendie ihre Geburt zu Unterthanen macht. (G. Z.1760. S. 8Z8.)
Ney der vierten Auflage des Nationalstolzes fügteHr. von Haller seiner Anzeige bey: „ An den Ratio,nen die der Hr. Leibmedikus in seine Musterung zie-het , erkennt er auch, und zumal an den Franzosen,das Gute, das sie haben, und die vielen Belohnun-gen des Verdienstes. Die Chinesen sind nickt verges-sen, und zumal auch ihr eingebildetes und vielleicht vonden Europäern aus eigennützigen Absichten zu hochaufgemutztes Alterthum bestritten. Allerdings warNian Hy Iao nicht nur ein Unterkönig, aber wer ihngelesen hat, siehet, daß er mit einem gesunden Ur-theile die wahren und falschen Quellen der ChinesischenGeschichte untersucht, und den lügenhaften Genialsten,den Urheber der von den Jesuiten wicderhohlten Fa-beln, nicht ohne Uebcrlcgung verlassen hat. DerAberglaube ist indessen m China vom Unglauben ge-trennt; jener wohnt beym Frauenzimmer und demgemeinen Volke, und dieser bey den Gelehrten. (Gott.Z. 1768. S> 1240.)