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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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liche in Verzeichnissen gefunden, die Hk. S. nichthat sehen können. Er zeigt sonst wieder einige Zweifler,daß auch in Ostindien, zu Batavia und auf Koro-mandel das nemliche Gesetz herrschet. Eben so wun-derbar ist die Beständigkeit der Ordnung, nach wel-cher von gegebenen Altern und Jahren, das gleicheVerhältniß gegen die Ueberlebenden mit Tod abgeht.Mehr als der Drittel stirbt in den ersten zwey Jahren;vom 6. Jahre bis zum Lösten aber nur der Fünfteldieser Zahl. Ueber yo gelangt nicht völlig der Hun-dertste. An den meisten Orten sterben mehr Leutein den Städten, nur ist Genf fast wie ein Dorf,und es sterben daselbst mehr Alte (vermuthlich vonFremden, die sich seit einigen Jahren in Menge da-selbst niederlassen, und in Ruh absterben.) Manweiß, daß aus diesen Berechnungen die Wahrschein»lichkeit der noch zu erwartenden Jahre bestimmt werdenkann, und daß darauf die Tontinen beruhen, worinnewir aber dem Hrn. V. nicht Nachtreten können. Ueber-haupt leben die Weibspersonen auf gut Boerhaavischlänger; und unter diesen, zum Ruhm des eingezo-genen Lebens, die Nonnen am längsten. (Die unga.rischen iZl-und ryo jährigen Leute sind nicht genugmit Zeugnissen unterstüzt.) Eine wichtige Abhand-lung ist die, in welcher die verschiedenen Krankheitennach ihrer Macht zu todten betrachtet werden. Manbedient sich hierzu der Londonschcn Tabellen haupt-sächlich. Einige Krankheiten nehmen ab, wie die Ge-fahr der Niederkunft; die Kolik, die Skropheln;