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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
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gehört; andre die den Hrn. M. in seiner zur Samm-lung der Gedichte unrernommenen Reise begleitet ,andere die die Uebersetzung mit den gallischen Urkun-den vergleichen, und sie getreu befunden haben.

dxxm.

THeokrit und Geßner.

1767. ( S. ZS4- ) I7;6. ( G. I-Zr> )

Aeyrir THeokrit unterscheidet sich unser Geschmackganz von dem gewöhnlichem Urtheile der Kunstlichter.Es ist uns ohnmöglich, uns etwas niederträchtigesund grobes gefallen zu lassen, wenn es auch noch sogriechisch besungen und noch so sehr im Kostüme derZiegenhirten wäre. Solche Dinge soll man nichtmahlen , weil auch die Aehnlrchkeit zum Fehler wird.Geßner hat allerdings seine Manier, und vielleichtsollte ein Dichter so wenig als ein Mahler, eine Manierhaben. Wenn aber die Manier angenehm ist, so streiteich nicht gern gegen mein Vergnügen, und lasse miogefallen was mir gefallt. —

In der Vorrede zu den Idyllen versichert zwarHr. Geßner, THeokrit sey fein Muster, und er hältihn für den vollkommensten unter den Hirtendichtern.Uns dünkt hingegen Hr. Geßner- seye unendlich zierli-cher , moralischer, und ungeachtet feiner bezeugtenAbneigung, auch wiziger, als der alte Sänger aus