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leuchteten Zeiten, dennoch äusserst wider Luther» ein-genommen, den er vermuthlich bloß durch Bossuetund andre Feinde kennt; denn die deutschen Werkedes grossen Mannes hat er gar nicht, und vermuth,lieh auch die Lateinischen nur obenhin gelesen. Hx.G , der Luthers Grobheit alle Augenblicke tadelt,braucht selber gegen den Mann sehr unabgemesscneAusdrücke, Imxaclencs, Inlolence, Opmiscrets, Or-xueil. Er mißbraucht den allmähligen FortgangLuthers zu mehrerm Lichte, als einen Beweis seinerWidersprüche. Wenn er fragt, wer Luthers Werkelese? so sollte er sich erinnern, daß alle WissenschaftenStaffeln und Zeiten haben; daß Luther zu seinenErklärungen der heil. Schrift bey weitem nicht dieHülfsmittel gehabt, deren wir heute uns zu erfreuenhaben; und endlich sollte er wissen, daß Luther einKlassischer Schriftsteller in der deutschen Sprache ist,und seine Lieder, ungeachtet der veränderten Zeiten,noch immer gesungen, und mit Vergnügen gehörtwerden. Höchstungcrecht sagt G- dieser Rebelle habealle Machten zu stürzen getrachtet; kein Mensch warweniger geschickt, in zeitliche Dinge sich zu mischen;er hatte zum Grundsätze: Gott regiere und erhalteseine Kirche wider alle Anstalten menschlicher Klug.hcit und sichtbare Macht, und Gaiüard gestehtdiesen Grundsatz selber. Wider seinen Willen mußer den unüberwindlichen Muth des Mannes er-kennen, der zu Wornis Hussens Schicksal vor Augen
hatte,