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komme, die nirgends ist.-Das Italiänische selbst
soll nicht so angenehm tönen als das Französische, das
wegen seines e nmer gar nicht tönt.-Wo hat er
die Nationalphysiognomie der Engländer gesehen, di«monotonisch seyn, und Langeweile machen soll. KeineNation ist mehr einzeln, und minder eine Kopie. DieMorgenländer sind nicht wegen der Lage grausam.Der Benjan ist mild, und schont selbst der Thiere,und keine Gesetze gehn mit dem Leben des Menschenvorsichtiger um, als die Chinesischen, so wie keinedarin» übereilter zu Werke gehen und schärfer sind alsdie Französischen. H rr Castühon kennt den Nordennicht; ganz unrichtig sagt er, die nördlichen Völkerhaben sich in der Regierung weniger hervorgethan alsdie südlichen. Der Nord hat das vorlrefliche Gleich-gewicht zwischen dem Könige und dem Volke erfunden,
und der Südländer die unumschränkte Macht.-
Wir halten den Numa weder für fanatisch noch für ei-nen Betrüger; er rief die Römer von der Abgöttereyzu einem einzigen Gott zurück. Ein ungegründeter Ge-danke ists, daß die Römische Gravität und der Na-tionalkarakter sich auch unter den Kaysern erhalten ha-ben solle. Nach dem Trajan findet man wenige Spu-ren des Römischen Muthes mehr, und selbst die Bau-kunst , die Herr C. zum Beweise anführt, wurde mitZierrathcn überdeckt. Die neuern Römer, und schonCicero bekümmerten sich auch wenig um den eigentli-chen Ackerbau. Sie verschmähten die Handlung nicht,
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