« nach 670 Jahren in dem damaligen Paris wiederaufwacht, und die vortreflichcn Folgen einer allesleitenden Philosophie sieht. Der Mann hat ebenden Hang zum Widerspruch gegen sich selbst, wiesein Rousseau. Er ist sehr bedächtlich, das Blut einesMissethäters zu vergießen, es muß ein Mord seyn»In dreyßig Jahren ist zu Paris eme einzige Hinrich,tuiig gesehen worden. Man läßt den Angeklagtensich nicht nur verantworten, sondern selber verurthei-len, und dann bittet ihn der Staat fast um Ver-gebung , daß er ihn niederschießen lassen will. Hin-gegen läßt er einen Rächer, einen Mohren, entstehn,der auf einmal, mit Beyfall des Verfassers, alleEuropäer, auch die Franzosen, in Amerika vertilgt,und dann zwar nicht etwa die Freyheit, sondernzwey grosse Kaistrthümer aufrichtet: Mexico undPeru. Hier ermordet unser Mann vielleicht zwanzigMillionen Europäer ohne Reue, davon doch keinerdem Inca oder dem Montczuma ein Haar gebogenhat, und davon ganze Millionen auf rechtmäßig be-sessenen, und von den Eigenthümern angekauftenGrunde wohnen. Die grossen Helden der Tugend,die Heiligen des aasten Jahrhunderts, übernehmenaus Liebe zum Menschengeschlechte, die Kloaken zuräumen, Steine zu hauen, und andre Beschwerdendes gesellschaftlichen Lebens. Unsers Träumers Hel-den , darunter Rousseau, erhalten nunmehr die ver-langten Bildsäulen, und treten in Marmor auf den
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