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tcrland befreyenden Cromwell's, denn der ist unsersTräumers Held. Der königliche Büchersaal ist zumKabinett geworden. Man hat die Schriftsteller fastalle verbrannt/ und die übrigen abgekürzt / selbst Ho-raz ist noch kürzer geworden/ weil er zu einer epiku-rischen Ruhe räth.. Rousseau / der Romanenschrei-ber/ steht triumphircnd und unabgekürzt neben Zornigund Locke. Voltaire muß büßen / daß er vom JeanJaques übel gesprochen hat. Die Werke seiner letztenfünfzehn Jahre sind verbrannt / und seine 26 Quart-bände sehr geschwunden. Ein Redner verspottet diejetzige Akademie francoise. Die Naturaliensammlungist unermeßlich. Der Walisisch und der Elephant er-scheinen in ihrer kolossalischen Grösse. Es bleibt dochein König / dessen Thron auf dem Grabe feines Vor-führers steht/ aber dieser König hat nur die überden Gesetzen haltende Macht/ die gesetzgebende ist bei-den Ständen / die Verwaltung führt ein Rcichsrath/und freylich ist der Zepter nunmehr nicht schwer;aber daß ein solcher König alle Macht besitze / Guteszu thun / das ist schwer zu sehen; er ist ungefehr einchinesischer Censor. Der Erbfürst wird/ sich selbstunbekannt/ wie ein gemeiner Jüngling erzogen/ underst im zwanzigsten Jahre von seinem Vater erkannt.Anstatt aller Auflagen ist ein grosser Kasten / woreinalle Jahre ein jeder den fünfzigsten Theil feiner Ein-künfte legt. Italien hat einen Kaiser / vor dem sichder Bischof zu Rom ehrerbietig bückt, aber wozu
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