sts Geheimniß , worauf doch die Beruhigung einesjeden Menschen sich gründen müßte, konnten die Weisennicht entdecken; eine auscrordentliche Person mußteabgesandt werden, uns dasselbe zu eröffnen; für diesePerson trug sich Jesus an. Er lehrte uns in der Thateine Menge heilsamer Wahrheiten, deren ganzenUmfang die von ihm erleuchtete Vernunft nunmehrerreicht, die aber dennoch den weisesten Völkern ver-borgen geblieben waren. Die unlaugbare Vortrefflich-keit seiner Sittcnlehre beweiset seinen göttlichen Berufnoch nicht, steift aber eines der Kennzeichen, woranman ein Werkzeug Gottes erkennen soll. Dieser Jesusist unstreitig das Haupt der Christen, und der Anfän-ger ihrer Religion. Seine Lebenszeit fällt aufs genauestein die Zeit, in welcher der Gesalbte erscheinen undleiden sollte. Jesus trug die Kennzeichen an sich,die viele Jahrhunderte vor seiner Geburt den Retterder Welt zu erkennen waren vvrhergesagt worden. DieseKennzeichen waren zudem eine Mischung von Höheund Niedrigkeit, Herrschaft und Leiden, die in keinesMenschen Gedanken gekommen waren, und die dasVolk selbst, aus welchem Jesus entsprang, die seinenächsten Freunde und Diener niemals begreifen konn-ten , die aber alle, und auf das ausnehmendste sichmit Jesu vereinigten. Jesus hatte also in seinenLehren, in seiner Geburt, in den Besonderheitenseines Lebens alles, woran man den versprochenenLehrer erkennen konnte. Aber für das Volk und M
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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
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