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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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ven und in ihren Muskeln eben die Folgen und Be-wegungen verursirchen kann / die sonst wohl auf denBefehl des Willens folgen. Wie kann doch im See-vielfußc, der oft zum grossen Thier erwächst, undin so vielen andern weichen Thieren mit und ohneSchale , die Bewegung aus den Nerven entspringen,wo keine Nerve ist? Und ist deun nicht dic zusammen-ziehende, auf den Reiz folgende Kraft vollkommenohne Nerven in den Thieren möglich? Es ist auchnicht einmal recht richtig, daß kein Reiz, wo keineMuskelfasern sind, eine Bewegung erregen könne.Richt der Reiz eines Messers, oder Gifts , sonderndie Kälte zieht die Haut des Geilensacks zusammen;folglich wäre der Satz zu allgemein, daß alle Bewe-gungen durch die Nerven entsteh». Hr. U. glaubtauch die Nervenknoten seyen wie kleine Gehirne. VornGefühl der Nerven, wobey keine Vorstellung derSeele geschieht. Von Hrn. Whytcs Meynung, daßdie Seele sich auf den ganzen Leib ausbreite. Denvermeinten Widerspruch S. 4? 6. 4;?. finden wir nicht,die Rede ist von zweyen Fällen, die beyde wahr sind;in dem einen geht die Erschütterung eines Nerven zuerstins Gehirn und breitet sich dann auf alle andre Nervenaus; im zweiten geht eben diese Erschütterung von einemNerven in den andern, ohne durch das Gehirn zuwirken. Die hirnlosen Thiere, fährt Hr. U. fort,können blos durch die äußerlichen Eindrücke erregtalles dasjenige thun, was sonst andere mit Gehirnund Nerven versehene Thiere durch den Befehl des