Auferstehung, lind nicht von einem augebohrnen Un-terschiede herzuleiten. Das Talent ist der Witz ineinem einzigen Vorwurf vereiniget, oder eine grosseMenge Begriffe über diesen einzelnen Vorwurf. DieGemähter seyen im Norden von den Gemüthern inSüden im Grund nicht unterschieden. Der Menschwerde weder gut noch böse gcbohren, er werde bey.des mit den Jahren. Die Sittcnlehrc sey die Lehreder von den Menschen erfundenen Mittel, erträglichmit einander zu leben. Wider den moi-Ke 8enls derEngländer. Die Menschenliebe sey nur die Erinne-rung der Uebel, die man selbst erfahren habe. Schondas Kind sey ungerecht, wenn es genügsame Kräfte^besitze. Der Mensch sey von Natur grausam, weiler zu einem fleischfressenden Thiere geschaffen sey (dasist er nicht. Von allen Thieren ist der Bau seinerZähne, Magen und Därme dem Pferde am ähnlich-sten. ) Rousseau mache wahre Anmerkungen, aberseine Grundsätze seyen fast allemahl falsch. Umständ-lich wider das Lob das er der Unwissenheit giebt.Hr. H. hingegen verabscheuet dieselbe fast gänzlich,und verbindet die Tugend durchaus mit der Wissen-schaft. Jemehr verschiedene Begierden der Mensch hat,je schwächer sind sie, und diese Verschiedenheit verschafftdie Wissenschaft. Auch lernen alle Völker, sagt der V.die Unwissenheit verachten. Die Wissenschaften blü-hen freylich kurz vor dem Verfalle eines Reiches(mit dem Frieden und Reichthum.) Ein Ausfall
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