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geist, die Pracht und das Wohlleben der Geistlichkeitmißbilligen. Die Dichtkunst selbst zeigt uns Hr. M.nicht, er giebt lauter Auszüge in ungebundener Rede;sie ist aber, wie wir aus verschiedenen abgedrucktenUrkunden wissen, gezwungen, mchrentheils wässericht,doch oft schwülstig, und durchgchends monotonisch.Wir haben in demjenigen, was wir sonst gelesen,nicht einmal die Natur der schwäbischen Minnesängergefunden. Mchrentheils find es übertriebene Lob.spräche ihrer Schönen, dann auch giftige und grobeScheltwörter wider ihre Feinde, und sehr oft die un-anständigsten Lobeserhebungen der eigenen Vorzügedes Dichters. Der Nationalstolz verleitet den Hrn.M. gar sehr, wenn er glaubt, diese so spät entstan.denen Troubadours seyen die Quelle aller heutigenPoesie. Lange vorher hatte der Nord seine, ein wirk-liches Amt versehende Hofdichter, seine Skalden undBarden. Lange vorher hatte Oßian unnachahmlichgesungen; auch Deutschland hatte gedichtet und ge.reimt. Das geben wir zu, Petrarcha möge die T.vor Augen gehabt haben, obwohl dieselben zik seinenZeiten in die gröste Verachtung gesunken waren, ob-wohl seine ganze Manier unendlich polirtcr und rei-,ner ist.