sey, als das Epische (und das schönste aller Gedichte,dieGcorgcka, sind ein Lehrgedicht,) es werden aberauch alle Dichtergabcn dazu erfordert. Liebe; sie be-darf wohl am wenigsten der Reize, die ihr die Poe-sie giebt, und in Romanen und in dramatischenStücken wird nur allzu oft die Jugend dazu gereizt,auch wo man vielleicht meynt, sie abschrecken zu wol-len. Man solle die Zärtlichkeit mehr durch ihre ed-le Wirkungen, als durch ihre angenehmen Empfin-dungen vorstellen. Lieder. Nur allzu viele Deutschehaben sich in denselben als Schweiger oder Jünglingegezeigt, die ihren Lüsten nachhängen. Lyrische Vers-arten. Hier geht unser Geschmack von dem Ge,schmücke des Hrn. S- etwas ab, und wir finden imDeutschen die meisten neuen Versarten noch allzu un-ausgebildet und unharmonisch. Mahlerey; ein lehr-reicher Artikel. (Hier hätte man vielleicht bey derpoetischen MahlereWie Deutschen vertheidigen können,die eben wegen der Mahlerey häufig von den Fran-zosen getadelt werden.) Musik. Der viele Nutzenden sie haben könnte, und den die Neuern verabsäu-men aus derselben zu ziehen. Die Vorzüge der neu-sten Deutschen in derselben. Wider die Einführungder nordischen Mythologie. Ode. Eine HorazischeOde wird entwickelt und die Absicht des Dichterserrathen. Die deutschen Odendichtcr. Die Niedrig-keit in welche die Oper verfällt, indem sie grosse Vor-züge mit geringen Mitteln vorstellen will. Aus Zin-
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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
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