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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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einen vortrefflichen Rath, wie die Auferstehung derJugend vorzunehmen sey. Er wurde von den Frem-den, auch von den Protestanten verehret, und Sul-tan Mustapha gab ihm ein vortheilhaftes Zeugniß.Kurz vor seinem Tode ließ er sich durch einen Mauth-ner berücken, und gab eine Art eines Einzellaufs desGetraides zu, wodurch dann das Volk, das ihm sonstsehr zugethan gewesen war, zum Schreyen gereitztwurde. Er nahm nach und nach an Kräften ab,und sah feinen Tod lange vor sich. Seine Bullenund Breven arbeitete er allemal selber aus, und gabihnen die wahre Erhabenheit. Sein Verdienst war,ohne Geräusch zu regieren, wie die Maschicnen, dieleicht wirken und fast zu ruhen scheinen, dieweil siegrosse Geschäfte verrichten. Er schafte die barbari-sche Gewohnheit ab, wegen der Stimme, junge Kna-ben zu verstümmele». Der General stineö Ordens,in dessen Armen er starb, schrieb einen hier abge-druckten Circularbrief über seine letzten Tage undStunden. Einige Briefe des Pabsteö voll Vernunftund Natur. In einem derselben gesteht er, vollkom-men zu seyn habe es Bencdikt dem XIV. an Stand-haftigkeit gemangelt. Ueber die französische Spracheder er sehr zugethan war. Ein Brief, durch den ereinen alten Missionar Alary bewog, und fast zwang,aus der Travpe zu gehn, und sich wiederum der Mis-sionen anzunehmen. Er wäre unstreitig einer der gra-sten und berühmtesten Päbste geworden, wenn er län-