Buch 
Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
JPEG-Download
 

sich Haß und üble Begegnung gegen andere erlaubte.Wider die Verehrung der Reliquien. Fein und schlauvertheidigt der künftige Pabst die römische Kirchenre-ligion wider die Protestanten. Benedict XIV. wür«de die Priesterehe und den Kelch wohl erlaubt haben.Man lege der römischen Kirche vielen Aberglaubenzur Last, den sie nicht dulde, noch gut heiße. (Wa-rum durfte denn selbst Benedict XIV. den wider-sinnigen Brief der gebenedeyten Jungfrau an dieStadt Messina nicht für unächt erklären? Warumlegte er dem ehrlichen Muratori das Stillschwei,gen auf?) Wider die poetischen Predigten, die inItalien gewöhnlich sind. Eine Bibliothek für einenMann, der sein Heil schaffen will; zuerst das Evan-gelium , und zumal Pauls Briefe, dann AugustinsBekenntnisse, die Nachahmung I. C.; einige Geschicht-schreiber ; die alten Philosophen nnd Dichter; keineLegenden, keine Mystische Bücher. Wider die all-zustrenge Beobachtung der Klosterregeln, und widerdas Stillschweigen der Karthäuser. Ueber die Dicht-kunst bey den Heutigen. Die deutsche Poesie erleuch-tet.', die Französische funkelt (pe«Me ist etwas kleine-res ), die Italiänische brennt, die Englische schwärzt.So urtheilt G. Sein erstes Gedicht über den Todeines Freun des. Es war mit Umständen überladen,und gefiel nicht, und Ganganelli sagte der Dicht-kunst auf. Ein höflicher Brief an den Hrn. v. Kro-mgk. Er habe wohl müssen die Scotische Lehre vors

D»