tragen (es scheint aber, es geschah mit Widerwillen),Man solle über die Heiligen Jesum nicht Vergessen;eine Warnung, die G. oft wiederholt. Nichts seydem Christenthum mehr entgegen r der Aberglaubenund die kleinen Gebräuche (w^igues). G. wünschtedes Ariosto Asche zu küssen. Wider einen Priester,der übel vom Benedikt XIV. sprach. Bruder Loren;meint, die römische Kirche habe keine Neuerungeneingeführt; denn man könne die Zeit nicht bestimmen,wo sie dieselbe eingeführt habe. Er würde, wennes zum ernsthaften Streit gekommen wäre, hier seineKirche schwerlich haben retten können. Man brauchtnur ihre tausendcrley Erfindungen und Befehle mitder heil. Schrift zu vergleichen, so werden sich die Neuer-ungen von sich selber auszeichnen. Die Glaubensverbes-serer haben über die Mißbrauche der Kirche Vorstellensollen, meint G-; dieses allein sey ihnen erlaubt ge-wesen , und würde auch gefruchtet haben. Man den-ke doch nur, was Luther und Zwingli's Vorstellungwider die Ablaßbriefe würden ausgerichtet haben, aufdie Leo X. seine Ausgaben schon verlegt, und aufdieses Geld hin prächtige Gebäude ansieng, und einenschimmernden Hofstaat hielt.
Der zweyte Theil der heitres interelfmtez 6eLlement XIV. ist )4o. S. stark. Die meisten Briefefind doch noch geschrieben, ehe daß er Kardinal war.Seine Freude über die Vermählung des damaligenDelphins an eine Erzherzogin, Spaßhaft ist des Be-