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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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Schlüsse verdächtig machen könne. Eine grosse Schwie-rigkeit der Physiognomik, die darin» liegt, daß auchkleine, gemeinen Augen unmerkbare Züge, einen we-sentlichen Unterschied im Gemürhskarakter beweisen-Die Klassifikation hingegen hält Herr L. für nicht sounmöguch, und versichert sich, man könne die ver-schiedentlich gestalteten Nasen unschwer in Klassenbringen, deren jede dann ihre physiognomische Be-deutung habe. Hier rückt er einen Brief des Hm.L- M. Zimmermanns ein, in welchem derselbe einigeEinwürfe wider die Physiognomik beantwortet. Hr-L. fährt fort, da die Physiognomik so höchst nöthigsey, so werde die Natur sie auch nicht allzu schwer ge-macht haben. Er beweiset den grossen Nutzen desGefühls des Edlen und Schönen; die Erleichterungalles Umgangs und aller Geschäfte, die leichter wer-den, wenn wir den Mann kennen, mit dem wir zuthun haben, ihn aber sehr oft, auf keine Weife, alsdurch die Physiognomie kennen lernen. Eine Beant-wortung des Einwmfs, die Physiognomik könne unszu Splitterrichtern unsers Nächsten machen: Herr L-hingegen Host, sie werde uns den Menschen besserund mehr ganz kennen lehren, und uns also lehrenim Urtheilen gerechter zu seyn. Die Kenntnisse, diejur Physiognomik erfodcrt werden, darunter die Ana-tomie. Einige Beyspiele von Männern, die der Phy-siognomik kundig gewesen sind. Ein gewisser Kupiz,der das teuflische Gemüthe unter den schönen Zügen

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