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Leu und zum Verlust vieler Tausenden gereichendenKriegsdienste; ersah die Vortheile einer tugendhaftenund gerechten Regierung im Innern ein, und gab derStadt Zürrch die weisesten Räthe. Die Münze wur-de gebessert, die geilen Weiber abgeschafft, die Frcy-stätte für Uebelthäter verschlossen,. die Schulmeisterbesser besoldet, und entbehrlicher Geistlichen Stellenund Einkünfte zur Aufnahme der Schulen verwandt;sogar auch das Ansehen des dem Evangelio entgege-ncn Adels verringert. Sonst war Zwingst ein Sehü-, ler des gelehrten Hcnrich Lupuluö (Wölslein von Bern)
. und dann des Gottesgclehrten Thomas Wittenbachsvon Biel, aus einem adelichen vor wenigen Jahrenausgelöschten Geschlechte. Er gerieth, durch seineGeschicklichkeit, bald in einen solchen Ruf, daß ihmsogar der päbstliche Hof eine Besoldung gab, undzu verdoppeln willig war. Aber in der heil. Schrift,die Zwingst fleissig las, und schon im 26. Jahre inLer Urkunde verstehen konnte, sah er bald, daß die herr-- sehende Kirche von den Grundsätzen der Religion gänz-lich abwich, so daß er sein Mißfallen nicht bergenkonnte. Der Abt zu Emsiedeln und der Bischof von-Konstanz unterstützten ihn in seiner Bestrafung derMißbräuche in der Röm. Kirche, und im Andringen:aufdas allgemeine Lesen den heil. Schrift. Im I. i;iy.wurde er nach Zürch zum Predigtamt beym Münsterberufen, und hier trat er nun aufeine grössere Schau-bühne , und unternahm wichtigere Verbesserungen inLer Religion, Verständige Männer erkannten bald