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wart im Sakrament keine Einwürfe vertragen konn-te , daß er die Unterwerfung Zwinglis im Ge-spräche zu Marburg vorausforderte , und die An'träge brüderlicher Liebe, die rhm von dcnRcformir-tcn geschahen, nicht annahm, ob er wohl doch beymAbschiede versprach, den Frieden zu lieben, und Aerger-niß zu vermeiden. Dieses war ein unglücklicher Streit,der dem ganzen Wesen der Reformation einen unwi-derbringlichen Schaden, auch noch in folgenden Jahr-hunderten , that. Zwingli pries dennoch selbst LuthersSchriften zum Durchlefcn an. Die Römischgesinntenvergrieffen sich nun mehr und mehr an den Reformir-ten; zu Schwitz vcrbranle man einen Pfarrer aus demGebiete der Zürcher, und Zürch erklärte endlich denRömischen den Krieg, doch wurde der Friede baldwieder hergestellt. Zwingli äusserte damals so mildeGedanken von der Seeligkcit tugendhafter Heiden,daß sie ihm in den damaligen eifrigen Zeiten zu gros-sen Vorwürfen, gereichten. Das Gesetz der N atur istauch Gottes Gesetz, sagte Zwingli, und durch Gottden Heiden bekannt worden; wenn sie dieses Gesetzalso halten, so halten sie es auch durch die göttlicheGnade. Endlich griff Zürch wieder zum Entschlüsse,den katholischen Orten den freyen Getraidckauf abzu-schlagen. Da sie wegen ihrer Lage (wenigstens Schweizund Uri) fast dmch keinen andern Weg das Getraideerhalten können, fo grieffen die Katholischen mit Ver-zweiflung zu den Waffen, und schlugen im spätenNovember, fast in der Nacht,.die übel angeführtenZürcher. Zwingli wollte nicht entfliehen, und wurde