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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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Worten auf diesen Emwurf bleiben, die mir zureichendvorkommen, meinen Gegner mit mir zu vereinigen.

Die Mathematik gehet mit überaus einfachenDingen um; mit Linien, mit Drcnecken, mit Vierecken,mit Ziffern, deren Eigenschaften wenig an der Anzahl,und vollkommen ausgemacht sind. Sie beschäftigetsich mit diesen einfachen Grössen, und suchet dersel-ben Verhältnisse und Zusammensetzungen. Keine an-dern menschlichen Wissenschaften baden diesen Vortheil,und es läßt sich bey keiner eine gleiche Strenge ge-brauchen.

Da ich von der Naturlehre in ihrem ganzen Um-fange hauptsächlich schreibe: so ist es bekannt, daßuns von den Körpern, aus denen die Namr besteht,und von der Bewegung, die ihre Kräfte ausmacht,das meiste unbekannt ist. Ein mathematischer Lehrerfängt vom Punkte, von der Linie, von solchen einzel-nen Dingen an, deren vollständige Erklärung er zurHand hat. Wo fängt der Naturlehrer an? Die Ele-mente der Körper sind völlig verborgen, die ersten ausden Elementen entstandenen Körner der Materie, dieUrkräfte der Schwere, der Schnellkraft, des elektri-schen und des magnetischen Wesens, des Lichts unddes Feuers, sind uns nur hin und wieder stückweise,und unvollkommen bekannt.

Der gröbere Bau der Thiere und Pflanzen; derBau, den die Vergrößerungsgläser einsehen, und dernür Gcbürge von Elementen in Ordnung bringt, istnoch wenig und selten in einzelnen Körpern rntworftn.