I.
Ueber die Religion und die Kirche.
A)ie Religion ist immer das Einjignothwendige desMenschen. Ihre Wirkungen gehn bis in die Ewig«keil fort, und dies Bedürfniß nimmt beständig zu; besteinst bleiben doch alle Arbeiten hinter uns. (1757.S. 120.)
II. Die Furcht des Todes ist freylich zum Theileine Folge des Ucbergewichtes des sinnlich empfun.denen Gegenwärtigen, vor der durch Schlüsse er-worbenen Kenntniß des Zukünftigen. Sie ist aberauch guten Theils ein Schlag des Gewissens.(1768. S. 8-5.)
III. Warum Gott das natürliche und daS sittlicheUebel zugelassen habe? Das Erstere, selbst wenn eSTugendhafte betrifft, ist ein Mittel zur Besserung derMenschen, oft auch ein Mittel, die Bande der Ge-sellschaft enger anzuziehen, und die Menschen einan-der nützlicher und werther zu machen. Die Tugendmacht bey sehr mäßigen Umstanden uns glücklicher,
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