strche war offenbar nichts anders als die Bergleichüng,die die Urheber derselben, in Helvetien sobald als inSachsen, zwischen der wiedererlangten heil. Schrift-,und der Lehre, und dem Staatsgebäude der römischenKirche machten. Keine weltliche Absicht hatte dabeyeinen Antheil, und die reformirtcn Geistlichen tratenrecht mit Eifer alle ihre Macht an die weltliche Obrig-keit fast zum Schaden der Kirche ab. Man weiß,was Beza antwortete, da man ihn bat zu bewilligen,daß die Bischöffe ihre äussern Vortheile behalten soll-ten. Es ist völlig falsch, daß die Kraft der Beweisedie Völker nicht zur Reformation gebracht habe.Sie that es ganz allein, und zumal zu Zürich, Genfund Bern in der grösten Ordnung. Bern ließ die ent,gegengesetzten Geistlichen gegen einander disputiren,die Akten öffentlich aufschreiben und drucken, und als-dann erfolgte der Schluß: dem erkannten Worte Got,tes zu folgen. — Wir haben fast immer die Freygei-ster gegen die Protestanten unbilliger als gegen dieKatholiken gefunden; vermuthlich weil sie für ihreSekte die protestantischen Grundsätze gefährlicher an-sehen, als jene ihre. Eben diese Gunst der Freydcn--^ker gegen eine staatskluge und mächtige Kirche macht,daß Hr. Hüme an den Unordnungen zweifelt die zurZeit der Reformation den Klöstern Schuld gegebenwird. Aber sind denn die l-ravamina 6ermamc-NL-tioms nicht ein Beweist des äussersten Verderbens derdamaligen Kirche ? denn wir glauben sie sey nur allem
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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
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