III.
Etwas.zur Land und Stadtwirthschaft.
I Aie neuen Anbauer in Lappland sollen mitziemlich schlechtem Fortgang« Accker anlegen. Esscheint der Klugheit gemäß, in jedem Lande diejenigenGaben der Natur mit allem Fleiße zu bauen, diedessen Eigenschaften angemessen sind, und nicht zuweit nach Norden, Wein, Obst oder Gctraide vondieser gütigen Mutter zu fordern, da sie doch dennördlichen Ländern an Fischen, Bergwerken, Wal-dungen und andern Reichthümern ihr Erbe ausgetheilthat. (i7Si. S. i?;?.)
II. Eine gute Regel ifts, lieber minder Vieh zu-halten, und dasselbe recht wohl zu füttern, als mehrStücke und es elend zu halten. Man nährt am schlech-ten Vieh zu blossem Verluste, die gleich grossen Kno-chen und Mußkeln dovpelt; die man bey dem bessernWeh einfach erhält, und also noch einmal soviel Uebcr-fluß zum Behuf der Milch übrig läßt. (1759. S. §88)
III. Die Landhaushaltungskunst hat in keinemTheile mehr gewonnen, als in der Urbarmachungder eingesunkenen und Landesschädlichen Sümpfe, zu-mal in Irrland und neuerlich in Schweden. Inwarmen Ländern sind dergleichen Gegenden gar nichtselten, und könnten zu den vortrefflichsten Ackerst«-