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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
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Mamamonchi machen läßt, und ein guter Türke zufthn verspricht. Möllere ist groffenthcils ein Pos-ftüreisser; in der wahren Kenntniß, vorzüglich dertugendhaften Menschen, ist er fremde, und keinesseiner Spiele kann mit den LoEious lovers, ja nichteinmal mit der lie^m hierinn verglichen werden. Erkannte und mahlte eine lasterhafte Welt. (1764. 827.)

IV. Wenn etwas Nützliches auf der Schaubühneist, so könnte es das Lomigue seyn, wo

Leute, wie wir; uns grosse und rührende Beyspieleder Tugend geben. Denn die tragische Tugend istmehrentheils für die meisten Menschen zu hoch, zuselten, und in den meisten Trauerspieldichtern falschund romantisch. Die Natur hat unserm Geschmacke»ach, sich so wenig beym Möllere erschöpft, daß ermehrentheils nur für den Pöbel und sehr selten fürden Kenner geschrieben hat; und sein verdorbenesHerz strafte die Einfalt, dabey er des Lasters schonte.Man will zwar, sein Misantrop und Tartüffe seyendoch voll von einer guten Sittenlehre. Sie mögenkS seyn; aber doch überhaupt hat Mokiere denschlauen Betrug begünstiget, und die Einfalt lächer-lich gemacht, die das mindere Laster (nur Schwach-heit) ist. (1768. S. 7? 2.)

Wie gemein sind auf u nsem Bühnen, die unauf-hörlichen Anspielungen von Kammermädchen und Die-nern auf Begriffe, die ohne das die Sinne mächtiggenüg reizen? Wie gemein ist die falsche Sittenlehre,