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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
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zen vorbey gegangen, und ihre Verbesserungen unan-gezeigt gelassen? Hat er nicht von verschiedenen Ge-schrien, ;umal auch in Wissenschaften wo er fremd ist,sehr hart geurtheilt? Hat er nicht, so lang es ihmimmer möglich gewesen, die von ihm für Varietätengehaltenen, und wahrhaftig doch verschiedenen Gattun-gen anzunehmen sich geweigert? wiewohl er später

verschiedene endlich angenommen hat.-Wir

wünschten, daß bey der Arbeitsamkeit des Hrn. vonLinus /bey feinem lebhaften Genie, und der vortreff-lichen Gelegenheit die Wissenschaften aufzuklären, ersich überwinden könnte, andern gleichfalls mit Augenbegabten und weiter nach Süden lebenden vieles alsofrisch vor sich habenden Männern, etwas mehr zutrauenund überhaupt sich erinnern möchte: daß wie alleWissenschaften, also auch die Kräuterkenntniß eineRepubliksey. ^1764. S. 637^!

XU. Es muß allerdings vielen die unumschränteHerrschaft zuwider seyn, die sich Herr Linus überdie Thiere angemasset hat. Er hat sich selbst als einenzweyten Adam angesehen, und alle Thiere nach ihrenKennzeichen benennet, ohne sich um seine Vorgängerzu bekümmern. Kaum kann er sich enthalten denMenschen zum Affen, oder den Affen zum Menschenzu machen. (-746. S. 672.H

XIII. In dem brittischen Plutarch wird von Sha-kespear viel zu viel gesagt. Ein grosser Theil seinerSchauspiele sind voll conceul und unnatürlicher Aus-