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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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von einem höhern Orden, und wie noch niemand sieangesehen hatte. (-772. S. ?2z.)

XXIV. Herr v. Haller gedenkt mit einigem Ber.drnsse der Nachrede, die er nach fast vierzigjährigerArbeit, unzählbaren beschwerlichen Reisen, nnd be-trächtlich aufgewandten Geldern, (wegen seiner bota-nischen Werke) hat ausstehen müssen. Es ist abge-schrieben, sagte man , weil der Herr v. Haller genaudie Schriftsteller anführt, die vor oder nach ihm, aberwie er, über den Bau der Blumen denken. Dennochfind in der lM. lkirp. Helv. einige hundert neue, undnoch mehrere vorher fast unbekannte und daselbst zuerstbestimmte Gewächse; und dieses ist, sagt er, der Lohn,den man für seine Bestrebungen genießt, nützlicheWissenschaften zu erweitern! (S. Scheuchzers Agro-stographie. N-Ausgabe.) (17?;- S. ;.)

XXV. Wir finden nöthig, den wahren Zweckanzuzeigen, den v. Haller bey so vielen Citationenmochte gehabt haben. Es ist die dankbare Hochach-tung, die er gegen jene Männer trägt, durch derenWerke er selbst seine Wissenschaften erweitert hat.Hatte er z. B. in dem menschlichen Körper etwasbesonders bemerkt, so glaubte er sich nicht gleich be-rechtiget , dieses unbekannte Land in Besitz zu nehmen?bis er sich überzeugt halten konnte, daß kein andereres vor ihm schon entdecket. Hat er aber die Spurenandrer Männer gesunden, dir vor ihm eben diese Be-merkungen gemacht, so hat er sich verbunden geglaubt