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oft zu sehr dem allgemeinen Geschwätze nach, wie erüber Länder urtheilt. Er ist ein Enthusiast für alleArten von Freyheit, das man in einem despotischenLande leicht werden kann. (1774. Zug. 2;;.)
Raynal behauptet die Franzosen haben bey ihremheitern Himmel grosse Vorzüge in den Künsten; ihreSprache hEche in der Prosa; sie sey die Spracheder Vernunft und der Wahrheit. — Wie oft mußman diese Ruhmsucht über eine tonlose, keiner Auf-nahme fäbigc, tausend Begriffe nicht ausdrückendeSprache hören, die nicht einmal Wörter für Stehenlind Reiten hat! — Rayual ist auch sehr heftig , under schont die römische Kirche nicht. Sie hat, sagter, die Grundsätze der Gerechtigkeit wirklich aus-gelöscht, welche die Natur in aller Menschen Herzengelegt bat *). Aber überhaupt klagt er die Religionan, die das Verhältniß der Menschen gegen einan-der nicht regiere, sie sey allein veränderlich, und dieSittenlchre beständig. Wie mchistorisch! Wie sehrist die durch das Christenthum erleuchtete Sittenlchrevon der Sittenlchre der griechischen Helden und selbstder tugendhaften Römer verschieden! — Raynalam Schluß seines Werkes (das ihm eine Wohnungvor dem Thore S> Auloine zuwege bringen wür-de , wenn man ihn in Frankreich beträte) , drohetder despotischen Gewalt, so feste sie zu stehen scheint
*) Götting. An;. Zugabe. 1772. S- -;8>V. Halters Tageb. Th. II. O