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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
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dennoch den Untergang, weil die Völker sich mehrund mehr aufklären (und mehr und mehr der Ge»walt der Kriegsmacht unterworfen sind.)

XXXI. Ich würde dem Tacitus nicht zur Lastlegen, daß er die Menfchen zu böfe gemacht habe.Tacitus lebte in den verdorbensten Zeiten, und hattedie abscheulichsten Fürsten gekannt, die jemals ge»

herrscht haben.-Wenn man die Alten mit den

Neuern vergleichen will, fo müssen die grösten Kam-pfer in jeder Wissenschaft sich gegen einander messen;überhaupt würden die Neuern gewinnen, nur müßteGuicciardin nicht wider den Tacitus fechten. — (177-;.S. io;. Zugi)

Er starb — fo sprach Halter bey dem Tode einesberühmten Gelehrten — ohne die Bisse des Neideserfahren zu haben. Ein Glück, das seltener ist alsBänder und Sterne, und das man nur durch Be-scheidenheit sich erwerben kann. (»770. Zug. 200.)

< ix.

Vermischte Anmerkungen.

I. Ä)?it Recht werden die Tugenden der Römer her»abgeietzt. Sie bestunden fast einzig in einer fanatischenLiebe zum Vaterlande, und alle sanftere Empfindun-gen waren aus diesen eisernen Herzen verbannt. (1769.S. n8o.)