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Im Grunde des Herzens war vielleicht — dennwer kann es errathen — gar heimliches Murrengegen Gott/ obwohl es sich nicht deutlich äusserte.Nun ein paar Tage daher scheint es sich in etwaszu bessern/ zumal das Gemüthe das heiterer undgeduldiger wird. Mein Gott! der du mir dieBürde auflegst / hilf mir sie auch tragen / dennohne deine Hilfe müßte ich verschmachten; unddeine Hilfe hab ich erfahren/ was wäre sonst ausmir geworden. Thue das ferner/ o mein Gottund Vater! Insbesondere ziehe mich zu dir. —Wenn ich nur dich habe / wenn ich nur eine sceligeEwigkeit erwarten dürfte/ wie bald würden meineKlagen verstummen / wie gelassen / wie freudigwollte ich auch unter den größten Leibesschmer-zen dulden; denn was kann demjenigen schmerz«haft und schrecklich seyn / der eine frohe Ewig-keit in der Nähe erblickt. Aber ach/ wie weitbin ich noch davon entfernt/ wie wenig erlaubenmir meine Unvollkommenheiten / mich mit die-sen süssesten Hoffnungen zu beruhigen. O so hilfmir/ grosser Erbarmet/ mein so verderbtes Her;bessern! —
Jul. Mein Körper hat es diese Woche durch sehrgut gehabt / nur daß sich immer Wahrzeichen sei-ner baldigen Zerstöhrung blicken lassen/ aber ohneSchmerzen und sonderliche Leiden; dennoch binich muthlos und überdrüßtg. Auch meiner Ei-lt r