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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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mich so fürchterlich ftyetiichen Augenblicke meinFürsprecher, mein Mittler; wirke du bey deinemund meinem himmlischen Vater meine Begna-digung aus. O schenke Mir doch den Beystanddeines Geistes, der mich durch das grauenvolleThal des Todes führe, daß ich? wie du, meinErlöser, mit meinen sterbenden Lippen trium-phierend und giaubensvoll ausrufe: Es ist voll-bracht l Vater in deine Hände beseht ich meineUGeist. *)

*) Dies ist die lezte Stelle im Tagebuch. Wie ist esmöglich, einen Mann der in diesen Gesinnungendurch sein ganzes Leben verharret, und sie mit sogrosser Zuversicht und so rührend noch im Todebestätiget, des Unglaubens oder der Hyverorthodoneschuldig ;ü finden I Gewiß wird jeder Leser übersolche Beschuldigungen , die eben so nnwahr alslieblos sind, seine gerechte Indignation nicht bergenkönnen; Man wird auch das unverfälschte Herzdieses grossen Mannes in diesem Dillete nicht ver-kennen, das er wenige Tage vor seinem Todeeinem hiesigen würdigen Geistlichen schrieb: Die zunehmende Gefahr giebt mir den Muth,Ew. Hochw zu bitten, mir heute und sonst ,so oft es gegen einen Sterbenden möglich ist,Dero Besuch zu gönnen." Hallet.

H.