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inst und Unmäßigkeit geschwächter Vater; und hierkehrt sich das Schauspiel um: der Vater ist mir imWege; wäre er nicht mehr, so könnte ich die schön-sten Kleider tragen, den reitzenden Sängerinnen zugefallen, die besten Speisen essen, und den theurcstenVerschnittenen zuhören. Wer wird den weisen Sohnhindern, daß er nicht den Feind seines Glücks aufreibe?
Die Atheisten werden auch krank; sie fordernWartung, und die gedultige Liebe der übrigen. Aberwie können sie dergleichen hoffen? Der unbequemeMann! wird die eben herrschende Beyschläferin sagen,werde ich seiner nicht bald los seyn? Er wird, wieein verlassener Wilder in Amerika, ohne Hilfe ver-schmachten ; denn was geht sein Elend andere Men-schen an, die für ihr eigenes Vergnügen zu sorgen ver-pflichtet sind.
Wird unter den neuen Philosophen jemals derFreundschaft angenehmes Band entstehen können? Eswird wohl Tafelftcunde und Gefährten in dem Genusseder Wollüste geben. Aber wird nicht der geringsteEigennutz, die Mißgunst, die Ungleichheit der Gedan-ken, diese schwachen Bande alle Augenblicke trennen,wo ein Freund den andern blos als das Werkzeugseiner Wollust anflehet, und eben so leicht haßt, sobalddessen Triebe den seinigen entgegen sind; wo mannichts einander vergiebt; wo keine Treue in Geheim-nissen , keine Freundesdienste in der Noth; keine edel-müthige Entziehung von unserm'eigencn Nutzen.undunsrer eigenen Lust, zur Beförderung des Vergnü-
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