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Bilderatlas zur Geschichte der Deutschen Nationallitteratur : eine Ergänzung zu jeder Deutschen Litteraturgeschichte : enthaltend 1675 Abbildungen / von Dr. Gustav Könnecke
Entstehung
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186 -H-

XVIII. Jahrhundert, zweite Hälfte. Stürmer und Dränger.

Christian Friedrich Daniel Schubart (17391791), Friedrich (der Maler) Müller (17491825).

Friedrich Müller als Faun.

Handzeichnung von Genelli, etwas verkleinerte Nachbildung des im grobherzoglichen Museum zuWeimar befindlichen Originals, hier zum ersten Male veröffentlicht.

Friedrich Müller.

Radierung von Ludwig E. Grimm, Romso I8t6. Nach dem Exemplare des Münchener Kupferstichkabinets.

Friedrich Müller (genannt Maler Müller), geb. 13. Januar1749 zu Kreuznach, seit 1778 in Italien, convertierte in Rom zum Katholi-zismus, starb dort den 23. April 1825. Unter den Kraftgenies der weicheste,aber so unstät und zerfahren wie diese, und nicht im Stande große Anläufedurchzuführen.Die Schaf-Schur", eine pfälzische Idylle (1775); unterseinenBalladen" (1776) der zum Volksliede gewordene SoldatenabschiedHeute scheid'ich, heute wandr' ich";Faust" (1776,1777,1778);Gotound Genovefa" (1781, herausgegeben 1808). Als MalerTeuselsmüller"genannt.

Eigenhändiges Gedicht von Friedrich Müller aus einemgrößeren Gedichte.

Aus einem eigenhändigen Liederbuchs Friedrich Müllers (circa 1774 geschrieben), im Besitzeder Verlagshandlung.

Christian Friedrich Daniel Schubart.

Kupferstich von E. Morace nach I. Ölenhainz, gering verkleinerter Ausschnitt.

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Christian Friedrich Daniel Schubart, geb. 24. März 1739zu Obersontheim im Jagstkreise, 1768 Organist in Ludwigsburg, seinesAmtes entsetzt, ausgewiesen, 17771787 auf dem Hohenasperg einge-kerkert, dann Theaterdirektor und Hofdichter des Herzogs Karl, der ihn sograusam gefangen gehalten hatte, starb 10. Oktober 1791 zu Stuttgart.Durch Leben und Schicksale der charakteristischeste Vertreter der Stürmer undDrünger, leidenschaftlich und charakterlos. Unter seinen Gedichten ist bekanntgeblieben:Die Fürstengruft" (1782);Friedrich der Große" (1787).