1749—1832
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Goethe.
1772—1775. Wertherzeit.
Die Leiben j
des i
jungen Werthers. I
Die Leiden
d-S
jungen Werthers.
Erster Theil.
Zweyter Theil.
^ Freuden
^ des
I jungen Werthers
Leiden und Freuden
Voran und zuletzt ein Gespräch.
Werthers des Mannes
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Leipzig,
in dtp Weygandschen Buchhandlung.
17 7 4
Leipzig,
in der Weygandschen Buchhandlung.
r 7 7 4-
Berlin,
bey Friedrich Nicolai-r 7 7 5.
Titel des ersten und zweiten Theiles der ersten Ausgabe von „Werthers Leiden", 1774.
Goethe arbeitete seit Sommer 1778 bis zum März 1774 am „Werther". Die Ausgabe von 1787 „Leiden des jungen Werther. Von Goethe. Leipzig, bey GeorgJoachim Göschen", ist eine Umarbeitung der ersten, in welcher namentlich „Das elende Geschöpf von einem Albert" vortheilhaster charakterisiert ist.
Titel von A. Nicolaus Parodie auf Goethes „Werther":„Freuden des jungen Werthers", 1775.
Eine der vielen zur Zeit des Wertherfiebers entstandenen Schriften (sieheSeite 173). Die Titelvignette ist von Chodowiecki: Werther umarmt Lotteim Jägerhause in Gegenwart des Amtmanns (rechts) und Alberts (links);zu Seite 51 dieser Schrift. — Engelmann, Chodow. 120.
Eine entsetzliche
Mordgeschichte
von dem
jungen Werther,
wie sich derselbe
den 2i Decembee
durch einen Pistolenschuß
eigenmächtig ums Leben gebracht.
Allen jungen Leuten zur Warnung, in ein Liedgebracht, auch den Alten fast nützlichzu lesen.
Im Tonr
A§rt zu ihr lieben Christen rc»
Aus Stück kostet 4 Rreutzer.Ist ja nur ein geringes Geld.
Titel eines Bänkelsängerliedes auf „Werthers Leiden",gedruckt 1774.
Verfasser ist der frühere Militär, spätere kaiserl. Rath und BibliothekarHeinr. Gottsr. v. Bretschneider.
Wichtigste Daten aus Goethes Leben1772 .
Mitte Mai: Ankunft in Wetzlar, umbeim Reichskammergericht zu prakticieren;
25. Mai Einzeichnung in die Matrikel des-selben. Tafelrunde im „Kronprinzen", inwelcher er selbst „Götz von Berlichingender redliche" hieß. Die Wertherepisode.
Goethe verläßt Wetzlar den 11. September1772. — Schriften: Recensionen in den„Frankfurter gelehrten Anzeigen".
Ä-ZZ
Titelvignette von Chodowiecki zum ersten Theile der vonDeyverdun verfaßten, 1776 in Mastricht erschienenenfranzösischen Übersetzung des „Werther".
Lotte, welche der ins Zimmer tretende Werther zum Balle abholen will,schneidet für ihre Geschwister Brot. — Engelmann, Chodow. Nr. 151.
Werther und Lotte.
Gezeichnet von Chodowiecki, gestochen von D. Berger. Ausschnitte der Porträtmedaillons in Originalgröße aus zwei Kupfern, zuerst erschienen zu: „D. GoethensSchriften. Erster Theil. Berlin beh Christian Friedrich Himburg 1775". — Da dieses Bild Lottens entschiedene Ähnlichkeit hat mit dem auf Seite 198 wieder-gegebenen Pastellbilde, so ist anzunehmen, daß Chodowiecki ein echtes Bild Lottens benutzte. Dann wäre man aber zu dem Wahrscheinlichkeitsschlusse berechtigt,
daß ihm auch für diesen „Werther" ein echtes Bildnis vorlag.