1724—1804.
244
Kant.
Jmmanuel Kant (1724—1804).
Immanuel Kant.
Gezeichnet von Veit Hans Schnorr v. Karolsfeld 1789, lithographiert im Wiener lithogr. Institute 1824.
Ausschnitt.
UW^
WWW
MW
--MWr
^5) s
Jmmanuel Kant, geb. zu Königsberg i. Pr. 22. April 1724,besuchte von Ostern 1732 bis Michaelis 1740 das Collegium Caro-linum, studierte dann bis 1746 in seiner Vaterstadt Philosophie, Ma-thematik, Theologie. Nachdem er verschiedene Hauslehrerstellen bekleidet,habilitierte er sich in Königsberg 1755, wurde 1770 ordentlicher Pro-fessor der Logik und Metaphysik, war daneben von 1766—1772 Unter-bibliothekar, las bis zum Herbste 1797 und starb den 12. Februar1804 in seiner Vaterstadt. Kants kritische Hauptschriften sind: „Kritikder reinen Vernunft" (1781), in neuer Bearbeitung erschienen 1787;„Kritik der praktischen Vernunft" (1788); „Kritik der Urtheilskraft"(1790). Von seinen übrigen Schriften seien hier aufgeführt: „Allge-meine Naturgeschichte und Theorie des Himmels" (1755); „Der einzig
Lritik
der
reinen Vernunft
. 7 - 7 —
von
Immanuel Kant
Professor in Königsberg.
Riga,
verlegtS Johann Friedrich Hartknoch
r 7 8 i.
Titel der ersten Ausgabe von Kants kritischer Hauptschrift „Kritik der reinenVernunft", Riga 1781.
Die zweite umgearbeitete Auflage erschien 1787. Die späteren Auflagen sind Abdrücke der zweiten Um-arbeitung. Dieses Kantsche Hauptwerk ist das Resultat von mehr als zwölfjährigem Nachdenken; zurAusarbeitung und Niederschrift verwendete er vier bis fünf Monate.
mögliche Beweisgrund zu einer Determination des Daseins Gottes"(1763); „Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen"(1764); „Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik" (1783);„Grundlegung der Metaphysik der Sitten" (1785); „MetaphysischeAnfangsgründe der Naturwissenschaft" (1786); „Die Religion inner-halb der bloßen Grenzen der Vernunft" (1793); „Das Ende allerDinge" (1794); „Zum ewigen Frieden" (1795).
Aus der eigenhändigen Niederschrift von Kants 1795 erschienener Abhandlung „Zum ewigen Frieden.
Ein philosophischer Entwurf".
Nach dem im Besitze des Herrn Dr. Reicke in Königsberg, des Herausgebers der Briefe Kants, befindlichen Bruchstücke.