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CUrosodik und MHntkruik.)
Ein jede Sprach hat ihre sondre angeartete TönungUnd joll auch bleiben bet derselben Angewöhnung.Die Deutschen ihre Sprache nicht von Andern haben,Drum wollen sie auch nicht nach Andern traben,
Fischart, s 1SSS.
§ 64. Grundbegriffe der Getonungslehre.
1. Die Sprache läßt sich in Töne auflösen, die in geschlossenenSilben nacheinander erklingen und beim Aussprechen durch stärkereoder schwächere Betonung hervorgehoben werden.
2. Die durch den Ton abgezeichneten Silben heißen Hebungenoder Arsen (aenti, ni't'rorot). Ihnen gegenüber stehen die Senkungenoder Thesen (Zraves, «rerMvot — ohne Spannung).
3. Man deutet die Hebungen durch Striche an oder auch '),die Senkungen durch Häkchen (-).
4. Arsen und Thesen in ihrer Vereinigung bilden Metren oderVersmaße.
5. Die Lehre von den Metren und ihrer Verwendung heißt Metrik.
6. Die Lehre von der Betonung der Silben heißt Prosodik undRhythmik.
1. Es würde ermüdend wirken, wenn alle Töne gleichmäßig erfolgenwürden, wenn alle Silben gleichbetont, gleichlang und gleichschwer wären.Daher erhalten bestimmte Silben eine phonische Auszeichnung, einen tonlichenNachdruck.
Man nennt diesen Nachdruck den Accent (Redeton). Der Accent istder Pulsschlag der Rede; er ist Seele und Leben des gesprochenen Wortes.Jeder Verstoß gegen den Accent kommt einer Verstümmelung des Klangbildes