Band 
Erster Band.
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S. Arstschc Stellung unllclonter, also leichter Stille».

Schiller. Das fürcht s bare s Geschlecht s der Nacht.

Der blin s den Miß > verstand I Nisse s Gewalt.

Der Kern s der Tap s fersten s .

Sie wär s nicht in s dem Thal geboren

(statt: sie war im Thale nicht geboren).

Nachdrängt das Volk, mit wildem Rufen

(statt: das Volk drängt nach mit wildem Rufen).

Zu Dionys, dem Tyrannen schlich Mörös (statt Möros).

Und ih § rer Thrä s neu Weib s liche Gewalt. (Maria Stuart.)

Goethe. Ihr naht s euch wie s der schwan § kende Gestalten.

Die Mips s el des s Gebirgs in Nebel hüllt.

Kämm nnt o s Schöne, komm s mit mir zum Tanze.

(Das im 1. Takt arsisch gebrauchte „komm" ist im 2. Takt thetischgebraucht. Dem Altmeister kann dies Versehen nachgesehen werden, da indiesem Beispiel — ebenso wie in unsern Jamben und Trochäen — derRhythmus durch den Wortaccent mitbestimmt wird, so daß der Verston des

ersten Wortes „komm" im Hinblick auf das Wort „Schöne" nur gering istund das unbedeutende, noch dazu wiederholte zweite „komm" auf den Wellendes daktylischen Versrhythmus fortgeschleudert wird.)

Im Auslegen seid frisch und munter!

Legt ihr's nicht aus, so legt was unter.

(Goethe, Zahme Lernen 2.)

Uhland. Wenn wir gern vor Euch Versammelten

Ein empfehlend Vorwort stammeltest.

Auch die Rebe weint, die blühend!,

Draus der Wein, der purpurglühcnde rc.

(Im poet. Vorwort seiner, Gedichte: Lieder sind wir; vgl. H 207. 61.)

Wach auf, s wach auf, s mein Sohn ^ Roland (statt: Roland).

Der dem s mächti s gen Ge s bieter.

Es gingen drei Jäger wohl auf die Birsch (statt: drei).

Die Fehler im ersten Beispiel Uhlands: „Versammelten, stammelten,blühende, purpurglühende" können beim Vorlesen beseitigt werden, wenn mandie genannten Wortsüße als Daktylen (-^ ^) liest. (Vgl. ZH 116 —122über Accentvers.) Ähnlich ist es im folgenden Beispiel:

Geibcl. Fern im s Süd das s schöne > Spam s en.

Spani s en ist mein Heimatland. (Man lese Spänjen oder Spänren).

(Zigeunerbube im Norden.)