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Erster Band.
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Bei den Alten war mindestens eine Thesis neben der Arsis nötig.„Denn", sagt Suidas, „da das schnelle oder langsame Heben und Setzen(«(nies x«t Aeoe§) der Füße unter sich ein Verhältnis (>.(!/»o) hat, so ent-steht daraus ein Rhythmus." ArsiS ohne Thesis gab keinen rhythmischen Fuß.Die aufschäumende Welle mußte wieder abfließen, der gehobene Fuß mußtewieder niedergesetzt werden.

Nach unserer zum erstenmal dargelegten Theorie kann jedoch (und obigesNoten-Beispiel beweist dies) ein rhythmischer Takt auch ohne gesprochene Thesissein, wie er deren mehrere haben kann.

Die Verschiedenheit der rhythmischen Takte mögen einige Beispiele illu-strieren :

1. Jambisch.

Em Brief > von Ih j rer Hand j (3 rhythmische Takte).

2. Trochäisch.

Löse j Klänge >

Wie sie j kommen j

Im Ge j dränge j (je 2 rhythm. Takte).

^ 3. Daktylisch. >

Wonnige > Blümeletn (2 rhythm. Takte).

4. Anapäste.

Es vergeht,

Was besieht (je 1 rhythm. Takt).

5. Freie rhythmische Takte.

Prinz Eu j gönius, der j ödle ^ Ritter, j

Wollt dem § Kinder > wledrum j kriegen j

Stadt und > Festung j Belge j räd.

Ähnliche Takte zeigen die Accentverse (8 116—122).

tz 86. Arten des Rhythmus.

1. Der Rhythmus der antiken Sprachen, bei welchem es auf dieFolge langer und kurzer Silben ankommt, heißt quantitierenderRhythmus, dem wir unseren in der Betonung gipfelnden accen-tuierenden Rhythmus entgegen stellen.

2. Der Rhythmus, welcher das strenge Metrum zur Grundlagenimmt, heißt Versrhythmus.

3. Sofern er nur die Arsis berücksichtigt und sich um die Thesenwenig kümmert, heißt er freier Rhythmus (auch accentuierenderRhythmus).

4. Der mit der Thesis beginnende Rhythmus heißt steigenderRhythmus; der mit der Arsis beginnende fallender.