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Erster Band.
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sucht z. B. in der rhetorischen Figur vom dahertrabenden Reiterkorps das vonihm Dargestellte auch dem Ohre vernehmbar zu machen:

ljümlrugeääuts xntrem sonitu quatit üiiAula cäiugum. (A 54.)

Derselbe Dichter lehrt uns, wie zur Vermeidung des springenden Rhyth-mus die Daktylen in Spondeen zusammenzuziehen sind. Da ein spondcischerHexameter schwerfällig ist, so gebraucht er ihn, um Las wuchtige Hämmern derCyklopen zu malen:

Illi inter sess umgim vi braebia tollunt. (ß 54.)

(Vgl. noch seinen monströsen Vers, in welchem er des monströsen Poly-phem gedenkt: Nonstrnm borrsnänin, inkoime, in^ens, eui lumsn aäsurp-tnna ^sn. 3, 658.)

Mit gutem Grund haben die Alten monoschematische Verse vermieden(ttNuFs/^xror, d. i. solche, die aus lauter Daktylen oder lauter Spondeengebildet sind). Die Pentaschemoi haben einen Spondens zwischen Daktylen,oder einen Daktylus zwischen Spondeen; die Dekaschemoi haben zwei Spon-deen zwischen Daktylen und umgekehrt. Die Mischung von Daktylen undSpondeen ist von ihnen zu herrlichen Klangwirkungen benutzt worden. Socharakterisiert Virgil das wilde Gebrause der Stürme, welche aus dem vonÄolus gespaltenen Berge ausfahren:

<4ua äata ziorta ruunt st terras turbins gsrüant.

Ovid ahmt (llletAm. I. 6, 376) das Quaken der Frösche nach:

(Vüunvis mnt 8ub aqua sub agua malosilosrs tentunt.

Bei Ovid wirkt die rhythmische Malerei anschaulicher als das lateinischeeoaxars oder das deutsche quaken. Durch ooaxars oder das deutschequaken wird das Schreien selbst bezeichnet, womit agna nichts gemein hat.

Bezeichnender, aber nicht aus Begrifssworten, sondern rein schallnachahmendist das berühmte xo«- x»«§ des Aristophanes (Frösche 209).

Den blitzwerfenden Zeus schildert Ovid so:

Dnm zmter omnigoten« misso gvrkrvZit OIvmpumtulmius eto.

Hier bildet das kulmins eine Art Echo zu dem Donnerschlag lz-mpurn.Cnnius hat unter Anwendung der Allitteration den Ton der Trompete onomato-poetisch nachgeahmt:

„L.t tuba terribili touitu taratantara äixit.^

Ähnliche Spielereien finden wir z. B. bei Aristophanes in den Vögeln,wo Strophen ganz aus reo ?<<< zusammengesetzt sind. (Vgl. Aristoph.

Vögel 738 ff.)

Von neueren Dichtern besitzen wir interessante ähnliche Bildungen. Icherinnere nur an die Spaßverse, durch welche Taubmann (ch 1613) die Schwatz-hastigkeit der Weiber charakterisiert: »tznanäo eonveninnt Naria, Oamilla,Lxbilla, Lsrmonsin kaoinnt st ab boo st ab bao et ab illa.«