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Erster Band.
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Mancherlei Schicksal gössen die Götter auf das Geschlecht der Sterblichen aus,Aber mein Fuß tritt nicht in ein lachend, h nicht in ein klagetönendes Haus.Thränen verliehen die Götter der Wehmut, h und sie verliehen der Trauer das Lied,Tas wie ein Lüftehauch lindernd die schuldlos sj leidenden Herzen tröstend durchzieht.

(Max Beilhacks Erynnis, gedichtet 1871.)

8 112. Trochüisch-daktyUsche Verse.

Man nennt diese, Ende des vorigen Jahrhunderts häufig an-gewandten, wegen ihrer Herkunft zuweilen auch dipodisch gemessenenVerse, logaödische Verse. (Vgl. S. 274 u. 347 d. B.) Daktylenund Trochäen sind so verbunden, daß die daktylische Bewegung in dietrochäische übergeht und mit ihr schließt, und zwar im Gegensatz zuVersen, wie die nachstehenden, bei welchen der trochäische Charaktervorherrschend, siegend wird:

O du fröhliche,

O du selige,

Gnadenbringendc

Weihnachtszeit. (I. Falk.)

Zu ihnen gehören:

1. der advnische Vers,

2. der Hendekasyllabus und der phaläkische Vers,

3. der pherekratische Vers,

4. der kleine und

5. der große logaödische Vers,

6. der priapische Vers,

7. der sapphische Vers.

1. Ädouischer Ders.

Beim adonischen Vers ist der Daktylus mit einem Trochäus ver-bunden (- ^ - ch. Er ist nach S. 336 ein kat. daktyl. Zweitakterund bildet immer den Schlußvers der sapphischen Strophe (H 161. 1.).

Beispiele:

Matt und beschwerlich,

Wandernd ermüdigt,

Klimmt er gefährlich,

Nimmer befriedigt u. s. w. (Goethe, Hochländisch.)

Man vgl. noch Rückerts Nordische Gäste, Lenaus krimnla, veris rc.

Die Verdoppelung dieses Verses bildet den großen

adonischen Vers.

2. Der Hendekasyllabus oder CMbner und der phaläkische Ders.

u. Der Hendekasyllabus (Plur.: Hendekasyllaben) besteht aus vierTrochäen und einem Daktylus ^ ^ ^ ^ ^ - ch.