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zeile. Freilich würde dadurch der 5. Takt Spcudcus werden. Die Betonungder Silbe lich in der 7. Zeile ist fehlerhaft, unschön.)
t>. Gleichwie sich dem, der die See durchschifft, auf offener Meerhöh'
Rings Horizont ausdehnt, und der Ausblick nirgend umschränkt ist,
Tast der umwölkende Himmel die Schar zahlloser Gestirne, (!)
Bei hell atmender Luft, abspiegelt in bläulicher Tiefe:
So auch trägt das Gemüt der Hexameter; ruhig umfassendNimmt er des Epos Olymp, das gewaltige Bild, in den Schoß aufKreisender Flut, urvätcrlich so den Geschlechtern der Rhythmen,
Wie vom Okeanos quellend, dem weithin strömenden Herrscher,
Alle Gewässer auf Erden entrieseleu oder entbrauscn.
Wie oft Seefahrt kaum vorrückt, mühvolleres Rudern
Fortarbeitet das Schiff, dann plötzlich der Wog' Abgründe
Stürm aufwühlt, und den Kiel in den Wallungen schaukelnd dahinrcißt:
So kaun ernst bald ruhn, bald flüchtiger wieder enteilen,
Bald, o wie kühn in dem Schwung! der Hexameter immer sich selbst gleich,Ob er zum Kampf des heroischen Lieds unermüdlich sich gürtet,
Oder der Weisheit voll, Lehrsprüche den Hörenden einprägt,
Oder geselliger Hirten Jdyllien lieblich umflüstert.
Heil dir, Pfleger Homers! ehrwürdiger Mund der Orakel!
Dein will ferner gedenken ich noch, und andern Gesanges.
(A. W. Schlegel, Der Hexameter.)
Albius gütiger Freund und Anwalt unsrer Satiren,
Womit denk ich dich jetzt auf Pedums Fluren beschäftigt?
Schreibst du Gedichte vielleicht, um des Cassius Ruhm zu verdunkeln?
Oder schlenderst du schweigend im Hauch der erquickenden Waldluft,
Über den hohen Beruf nachsinnend des Guten und Weisen?
(Aus Geibels klaff. Liederbuch S. 108.)
()M. Man beachte die Accentverschiebung „nachsinnend".)
I). Oer Pentameter oder Las Clegeion.
Im Gegensatz zu dem in's Unendliche fortstrebenden, forteilendenHexameter setzt der aus 2 katalektischen Dreitaktern zusammengesetztePentameter der Bewegung zweimal einen energischen Halt entgegen.Alan kann sagen, er besteht aus zweimal je 2Vs Takten, oder auch:er besteht aus 6 Takten, von denen der dritte und der letzte unvoll-ständig sind, so zwar, daß der dritte und sechste Takt nur die Arsisbehalten haben.
Nur in den beiden ersten Verstakten kann für den Daktylus derSpondeus oder Trochäus gesetzt werden. Bei den letzten Takten istwegen des daktylischen Grundcharakters und mit Rücksicht auf denbeflügelten Abschluß der Daktylus beizubehalten.