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Beispiele des R. Wagnerschen epischen Verses. (Abwechselnd3 und 2 Hebungen.)
Fällen sollst du Swgmund,sür Hünding erfechten den Sieg!
Hüte dich wohlund halte dich stärk;all deiner Kühnheitentbiete im Kämpf:ein Sieg-Schwertschwingt Slegmünd, —schwärlich fällt er dir feig.
(Wagner, Ges. Schriften VI, 61.)
Du bist der Lenz,
' nach dem ich verlängte
in frostigen Winters Frist;dich grüßte mein Herzmit heiligem Gräu'n,als dein Blick zuerst niir erblühte, —
Fremdes nur sah ich von je,freundlos war'mir das Nahe;als hätt' ich nie es gekanntwar was immer mir kam.
Doch dich kannt' ichdeutlich und klar:als mein Auge dich sah,warst du mein Eigen:
. was im Busen ich barg,
was ich bin,hell wie der Tagtaucht' es mir auf,wie tönender Schallschlug's an mein Ohr,als in frostig öder Fremdezuerst den Freund ich ersah.
(R. Wagners Ring des Nibelungen I.)
tz 122. Freie Dolksverse (Knüttelverse).
1. Es sind ungemessene Verse ohne bestimmten Rhythmus undohne geordnetes Metrum. Ihre Gefügigkeit und ihr dichterischer Wertstehen meist aus schwachen Füßen, weshalb man bei dem Worte Knüttel-