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Sieh! der Sönne Strählen ringenMit des Mondes, der Sterne Glänz,Dich, o Erde, zu umschlingenMit dem wechselnden Lichterkranz.Leuchtend ünter'm HimmelsböginRuhn des Meeres Spiegelwogen;
Und den Kern der ErdennachtFüllt das Licht mit stummer Pracht.
Jedes dunkle Blatt der Erle,
Das in Tropfen Taues glänzt,
Jede meerentstiegne Perle,
Die nun dunkle Locken kränzt,
Und der schimmernde Karfunkel,Himmelsstern im Erdendunkel,Stimmen an den PreisgesangVom Lichte, das die Welt durchdräng.
Nur dir Mensch alleinKäun das Licht verdüstern,
Wenn ir im eignen ScheinIst sich zu sönnen lüstern,
Wenn er, das Gött ihm gegeben,
Nur aus sich selbst das LichtKehrt, nicht auf die danebenUnd äuch zum Himmel nicht.
In des Menschen BrustLiegt dir Welten Völle,
Liegt dis Himmels LustUnd die Quäl der Hölle.
Dw Selbstsucht ist die Quäl,
Dir Abgrund ist das Ich;
Die Liebe ist der Strahl,
Virsöhnind Gött und dich.
Löß zuerst, o Liebe michDein Geheimnis still anbeten,
Wie das Göttliche durch dichIn dre Sinninwelt getreten;