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O trock ne die ! se Thrä ne nicht, akatal.
Die Dir im An ^ ge schim mert. ^ katai.
(Hamerling. )
2. Wollte man nur vollständige (akatalektische) Viertakter bilden,ohne sich um Cäsur oder die syntaktischen Pausen zu kümmern, sokönnte man die Verse (wie im vorigen Paragraphen) in fortlaufendenZeilen schreiben.
3. Wenn sämtliche Verse akatalektisch (vollständig) sind, so ist zurWahrung des Verscharakters darauf zu achten, daß die syntaktischenRuhepausen aus Ende derselben zu stehen kommen, um die Jncision(Versabschnitt) zu markieren.
4. Satztakt und Worttakt darf der Lernende nicht zu oft zusam-menfallen lasfen. Vielmehr muß er unserer Sprache den Schein un-begrenzter freier Bewegung wahren und der Monotonie und Mono-rhythmik vorbeugen.
5. Ständige Diäresen (Zusammenfallen des Verstaktes mit demSatztakte) am Ende des zweiten Taktes sind zu vermeiden, weil sonstder Vers halbiert würde und das Ganze das Gepräge jambischer Zwei-takter erhalten müßte.
6. Es ist hier des Wohllauts wegen mehr als bei der vorigenÜbung auf freundlichen Wechsel der Sprachlaute zu halten. EinKunstgriff hierbei ist im allgemeinen: a. gedehnten Silben den Vorzugvor geschärften in der Arsis zu geben, b. volle und kräftige Vokaleöfter eintreten zu lassen, als das fade e oder das dünne i rc.
7. Auch in den Thesissilben sollte dieser Wechsel einige Beachtungfinden. Anstatt der vielen Endsilben mit dem fast tonlosen e, könnenzur Abwechselung kleine Formwörtchen wie: in, vor, zu, um, auf rc.in die Thesis gerückt werden.
8. Da diese Wörtchen meist mit einem Vokal beginnen, so müssenzur Vermeidung des Hiatus (Zusammentreffen zweier Vokale) zu-weilen die ihnen vorhergehenden Flexioussilben elidiert werden(z. B.: hätte in ^ hätt' in, hätte auf hätt' auf rc ). Diemäßige Anwendung des Hiatus muß gewöhnliche, dem Alltagslebenangehörige Wendungen ausschließen.
9. Nach einer syntaktischen Pause ist der Hiatus gestattet, da jadie Elision au dieser Stelle die Cäsur (VerseinschnitO aufheben würde,ein Hinüberleseu über diese Cäsur aber verwerflich wäre.
10. Die Elision vor einem Konsonanten (die sog. Apokope) solltenur höchst ausnahmsweise beliebt werden, weil sie eine Härte ergiebt.Es darf elidiert werden : Hätt' er, nicht aber Hätt' der rc., oderHätt' man rc.