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Jdagebirg j Ganymeden keck geraubterAar, f die Gestirne vorbei, siegesstolzsich wiegt j auf des Wohlklangs silber-ner Schwinge. if
Aus, ihr Genossen, ruft ^ denRomantiker, welcher sein Dasein j inmelodischen Traum lullt. Es erschienDir, o Poet, § der erwartete Gast,nach welchem Du j sehnsüchtig Seufzerlängst erhubst, ss
Wie ein Bote des Glücks, wie ein Aar,der keck
Bon dem Jdagebirg Ganymeden ge-raubt,
Die Gestirne vorbei, sich siegstolz wiegt
Auf silberner Schwinge des Wohlklangs!
Aus, auf, v Genossen! Und rufet empor
Den Romantiker, der in melodischenTraum
Sein Dasein lullt! Es erschien, o Poet,
Der erwartete Gast, nach welchem Dulängst
Schweratmend erhubst, voll sicher Be-gier,
Sehnsüchtig unsterbliche Seufzer!
8 12. Bildung anap Mischer Achttakter.
1. Der anapästische Achttakter (oder der aristophanische Tetra-meter) wird in der Regel katalektisch gebildet, so daß die Pause desletzten Verstaktes hinzugerechnet werden muß, um ihn vollständig er-scheinen zu lassen. Man könnte sagen, er bestehe aus zwei anapästischenViertaktern, von denen der letzte katalektisch ist.
2. Er hat eine stehende Diärese am Schluß des 4. Taktes, wes-halb man ihn nicht selten gebrochen schreibt, so daß die akatalektischeAnsangshälfte den Vordersatz, das zweite katalektische Hemistichiumdagegen den Nachsatz bildet.
3. Herkömmlicher Weise wird der anapästische Achttakter nie zuStrophen vereint, sondern nur in der fortlaufenden Rede verwandt.
4. Rückert markiert den Schluß der sehr langen Zeile durch dieKatalexis wie durch Anwendung der Assonanz.
5. Die im vorigen Paragraphen gegebenen Regeln für Bildungdes anapästischen Viertakters gelten auch für den Achttakter.
Aufgabe. Anapästische Achttakter. Von den gebrochenen7 Schlußzeilen des Stoffes sollen die 6 ersten akatal. Zweitaktersei»! die letzte Zeile soll mit einem katalekt. Viertakter abschließen.
Stoff. Anapäst, du sausender Aar, kehre zurück zur Freundin, 1 welcheim Gemache sich härmt und sich hinaus sehnt aus dem Dämmer der Krank-heit! j Auf dem schattigen Platze mit seinem säuselnden Laube, wo der Fußtrittdes Menschen verhallt, ! wo der Kuckuck und das freundlich blickende Häschenbis in die Nähe sich wagen, ) wo der Freund rastet und durch die Bäumeden blauen Himmel siebt: f Ich entsende Dich von liier, daß du als mein