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es ist die Ahnung der Liebe, j wennsie im Herzen keimt, j wenn sie dieErde I zum Himmel verklärt, wenndie Welt I ihr Abglanz wird, wennsie alles verschönt I mit ihrem Zau-ber. § O das; die flüchtige, teilnams-lose Zeit § nicht verweilt > an jenerLust des Daseins, § die uns der rascheWechsel s entzieht, j als ob den Him-mel I sein rasches Glück reue, > alswäre es wie verloren, § ja, als wärees schade darum, § wenn er eS derarmen Erde s zum vollen Besitz über-ließe. j
Aufgabe 2. Weiblicher Rljambischen Viertaktern gegebenZeilen sollen akatalektischkatalektisch sein.
Wasser u
Stoff.
Der stolze Wein sprach einst zumWasser: j Ich tafle mit den Fürsten; salle Ritter und Edle § dürsten nachmeiner Quelle; ^ ich befinde mich ingoldenen Bechern 1 und werde hochgepriesen. 1 Dir wird davon j nichts zuteil. I Darauf entgegnete das Wasser: !Ich bin mit meinem Schicksal nichtunzufrieden; s im Morgenglanze küßtemich § ein Mädchen von der Rosehinweg, § und hat die Blume mir an-vertraut, s daß ich sie frisch erhaltensoll; § ich habe der Rose auch dieKnospen j gar kunstreich entfaltet. §
Die Ahnung ist's der Liebe,
Wenn sie im Herzen keimt,
Wenn leise sie zum HimmelDie Welt hinüberträumt,
Wenn alles wird da außenZu ihrem Spiegelbild,
Verschönt, verherrlicht alles,
Wohin ihr Zauber quillt;
O daß du nicht verweilest,
Dn flüchtig kalte Zeit,
An jener Lust des Daseins,
An jener Seligkeit,
Daß uns so schneller WechselAus ihren Armen reißt.
Als reute es den HimmelDas Glück, das er verheißt,
Als wär' es wie verlorenUnd schien' ihm schade drum,
Gäb' er's der armen ErdeZum vollen Eigentum!
m. Nachstehender Stoss soll in
werden; die geraden, reimlosendie gereimten dagegen
nd Wein.
Lösung. Von Franz v. Kobcll.Zum Wasser sprach der stolze Wein:Ich tafle mit den Fürsten,
Die Ritter und die Edlen all'
Nach meiner Quelle dürsten.
In goldnen Bechern Hause ichZum Himmel hoch gepriesen.
Dir wird von solcher HerrlichkeitKein Stäubchen zugewiesen.
Das Wasser sprach: ich zürne drumFürwahr nicht meinem Lose,
Mich küßte jüngst im MorgenglanzEin Mädchen von der Rose,
Und hat die liebe Blume mirVertraut, sie frisch zu halten.
Ich wußte fein die Knospe ihrGar künstlich zu entfalten.