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das lang ersehnte Land. j Voll Jubeleilte ich an den Strand, ^ wo michdie Vertrauten meiner Jugend grüß-ten: ^ die heimatlichen Bäume.
3. Heimatlich verwandt § erschien mirder Vogel Gesang; § o ich hätte vorFreuden ^ jeden Stein umarmen mö-gen. H 4. Da fand ich dich, § undalle meine Freuden sanken dir zuFüßen; j in meinem Herzen j bliebnur hoffnungslose Liebe. ! 5. Nunsehne ich mich wieder hinaus ^ in dasdumpfe Getöse der Fluten, j Auf denwilden Meeren möchte ich § nur mitdeinem Bilde mich unterhalten. ?§
Endlich winkte das ersehnte Land,Jubelnd sprang ich an den teuern Strand,Und als wiedergrüne JügendträumeGrüßten mich die heimatlichen Bäume.
Hold und süßverwandt, wie nie zuvor,Klang das Lied der Vogel an mein Ohr;Gerne, nach so schmerzlichem Vermissen,Hätt' ich jeden Stein ans Herz gerissen.
Doch, da fand ich dich und — todesschwankJede Freude dir zu Füßen sank,
Und mir ist im Herzen nur gebliebenGrenzenloses, hoffnungsloses Lieben.
O wie sehn' ich mich so bang hinausWieder in das dumpfe Flutgebraus!Möchte immer auf den wilden MeerenEinsam nur mit deinem Bild verkehren.
Aufgabe 4. Zweizeilige Strophen. Trochäische Acht-takt e r. Weibliche Reimpaare.
Im Walde.
Stoff. 1. Ast in Ast verschlungen und Krone an Krone steht der Eich-wald; 1 in guter Laune sang er mir heute sein altes Lied vor. H 2. Eine jungeEiche am fernen Waldesrande begann sich zu regen; j dann ging es an einSausen und Biegen; H 3. in mächtigem Zuge nahte es, zu breiten Wogen schwolles an, I und hoch, durch die Wipfel sich wälzend, kam es wie eine Sturmflutherangebraust. I § 4. Und nun sang und pfiff es schauerlich oben in den Wipfeln; !dazwischen erdröhnte von unten das Knarren der Wurzeln. H 5. Zuweilenschwang gellend die höchste Eiche ihren Schaft allein. § Dann aber fiel derBäume Chor um so donnernder ein. H 6. Einer wilden Meeresbrandung warLas schöne Spiel zu vergleichen; § weißlich schimmernd war das Laub südwärtsstarr hingestrichen 7. So streicht — bald laut bald leise — der alte Hirten-gott seine alte Geige, j indem er seine Wälder in der uralten Weltenmelodieunterweist. H 8. Unaufhörlich schweift er auf und nieder 1 in den alle Liederumfassenden sieben Tönen der alten Tonleiter. Ij 9. Und die jungen Dichterwie die jungen Finken lauschen in dunkeln Büschen § und nehmen die Melodienin sich auf. H
Lösung. Von Gottfr. Keller.
Arm in Arm und Krön' an Krone steht der Eichenwald verschlungen,Heut hat er bei guter Laune mir sein altes Lied gesungen.
Fern am Rand fing eine junge Eiche an sich sacht zu wiegen.
Und dann ging es immer weiter an ein Sausen, an ein Biegen;